
roteine sind für den Muskelaufbau von entscheidender Bedeutung. Die Menge der Dosierung ist jedoch bei jedem unterschiedlich. Laut vielen Studien sind wir unter naturalen Bedingungen in der Lage 5-10g Protein in der Stunde zu verarbeiten. Durch die Anwendung von
Steroiden und Wachstumshormonen lässt sich diese Rate um ein vielfaches steigern. Wir aber bleiben ja Natural und deshalb ist dieser Fakt für uns nicht von Interresse.
Das wären bei einem 90kg Bodybuilder ca. 150g max. Angenommen wir essen 5 Mahlzeiten am Tag je 3 Stunden dazwischen. (15Tagesstunden)
Nach meinen Versuchen kommt das auch hin. Gehen wir von einer Gesamtkalorienzahl von ca. 2500kcal aus so müssen wir pro Mahlzeit 500kcal zu uns nehmen.
Das Verhältnis von
Kohlenhydraten zu Proteinen sollte so 70% KH 30% Protein sein. Also
ca. 87,5g KH und ca 37,5g Protein. Damit sind wir schon weit über unser benötigtes Soll. Es bleibt nur die Kalorienzahl auf 2000kcal zu reduzieren. dann kommen wir mit den Vorgaben auch hin. Übrigens auch überschüssiges Protein macht Fett.
Protein hat 4kcal je g. Jetzt noch was zu den unterschiedlichen Proeinsorten.
Molkeprotein

Reine Molke ist ein Nebenprodukt bei der Käseproduktion. Sie setzt sich als dünne Ffüssigkeit oben ab. In Konzentrierter getrockneter Form haben wir Molkeproteinkonzentrat.
Konzentrat ist noch relativ unrein und enthällt noch viel Fette und Laktose. Konzentrate haben im Durchschnitt 70% Proteingehalt.
Eine Stufe weiter wäre das Molkeproteinisolat zu nennen. Es entsteht durch eine weitere Filtration in der
Kohlenhydrate und Fette ausgelöst werden. Das Protein wird reiner. Eine weitere Möglichkeit wäre die Ionisation welche aber auch viel teurer ist.
Filtern wir jetzt das Proteinisolat mittels Cross -Flow Filtration weiter erhalten wir noch reineres Protein fast ohne fremde Substanzen. Das beste Protein wäre hydrolysiertes Protein. Durch Zugabe von Wassermolekülen werden die
Aminosäuren schon aufgespalten. Dadurch erreicht man eine noch schnellere Verdauung und damit eine noch bessere Resorbtion des Proteins.
Kaseinprotein
Kuhmilch besteht zu ca. 80% aus Kasein und 20% aus Molke. Kasein wird durch Ultrafiltration aus der Milch gewonnen. Die reinste Form wäre Micellarcasein. Es enthällt zu 100% Kaseinprotein.
Milchproteinisolat enthält Molke und Kasein und ist somit auch preisgünstiger.
Kasein hat den Vorteil das es eine sehr lange verweildauer im Magen hat. Es kann bis zu 7 Stunden in den Blutkreislauf abgegeben werden. somit bietet es sich als Over Night Protein an. Damit verringert es den Katabolen Zustand in der Nacht oder in Proteinarmen Zeiten.
Eiprotein oder
Ei-Albumin
Eiprotein ist reich an den
BCAAs(verzweigtkettige
Aminosäuren), Arginin welches die Stickoxid Produktion erhöht. Stickoxid erweitert die Blutgefässe und verbessert damit die Durchblutung. Muskelzellen werden noch besser mit Nährstoffen versorgt. Eiprotein ist auch eine gute Alternative für Athleten mit Laktoseintoleranz.
Zu erwähnen wäre noch das die Löslichkeit von Eiprotein meist etwas schlechter als die von Molkeprotein ist.
Sojaprotein
Sojaprotein ist ein planzliches Protein welches durch sein
Aminosäurenprofil zu den vollständigen Proteinen gehört. Soja ist reich an Arginin und
Glutamin. Weiterhin kann Soja den Cholesterinspiegel senken. Ein Nachteil des Sojaproteins sollen sind die Isoflavone welchen man Östrogenähnliche Hormone nachsagt.
Foto Edith Spitzer, Wien
Eine ausführliche Studie zum
Proteinstoffwechsel als PDF-File von
Dr. Kurt A. Moosburger, Facharzt für Innere Medizin, Sportarzt