Bodybuilding in der DDR

Das waren noch Zeiten als tolle Chromblitzende Geräte noch weitestgehend unbekannt waren. Nur einfache Stahlhanteln und ein paar Trainingszubehörteile zum Teil selbstgebastelt.

n der DDR waren die Bodybuilder eine eingeschworene Gemeinschaft. Die sogenannten Körperkulturisten trainierten grösstenteils mit selbstentworfenen Hanteln und Geräten. Den DDR Profis war nichts vorenthalten, andere hatten schon ein Problem eine halbwegs vernünftige Trainingseinrichtung zu finden.
Leider waren auch Dopingmittel in der DDR keine Seltenheit
aber für die Profis bestimmt um mit Athleten aus dem kapitalistischen Ausland mithalten zu können.
Ein sehr bekannter Vertreter war Andreas Müller, der ohne Doping an die Spitze wollte.
Tatsächlich schaffte er es auch mehrmals auf Finalplätze. Im direkten Vergleich mit West-Athleten hatte er jedoch kaum eine Chance. Im mdr(
© 2010 MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK) gab es eine sehr schöne Sendung dazu.Hier der Link zum Video dazu:http://www.mdr.de/barbarossa/7501968.html
Andreas Müller hat auch ein Buch geschrieben welches ex BB-DDRler sich auf jeden Fall besorgen sollten. Bestellen kann man es z.b. bei Amazon unter
http://www.amazon.de/K%C3%B6rperkulturistik-Bodybuilding-DDR-Andreas-M%C3%BCller/dp/3929002434 Ja Bodybuilding zu DDR Zeiten hatte auch Vorteile. Es gab eigentlich niemanden der sich daran gestört hat.
Ein Negativimage kannte man nicht
obwohl man vielleicht ein wenig exotisch rüberkam. Im Westen ist das ganz anders, Sage einem das Du Bodybuilding betreibst und spätestens wenn Du auch sichtbar dazu gehörst wirst du argwöhnisch abgestempelt und mit Doping und Nahrungsergänzungspillen in Verbindung gebracht. Ob Du dafür seit Jahren hart und 100% natural trainiert hast glaubt dir kaum einer. Weiterhin waren die Körperdimensionen natürlicher und nur der Gesamteindruck der Muskulatur im ästhetischen Sinne war am wichtigsten. Im Westen gehts im Bodybuilding eigentlich nur noch um Masse. Zumindest was das amerikanische Bodybuilding betrifft.
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